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Ultraschall in der Schwangerschaft

was Sie wissen sollten

Ultraschall ist die einzige Methode, mit der wir das ungeborene Kind in der Gebärmutter direkt beobachten können. Seit über 60 Jahren wird Ultraschall in der Schwangerschaft angewandt. Bis jetzt konnte nie ein direkter schädlicher Einfluss auf das Kind oder die Mutter gezeigt werden.

Für die Routineuntersuchungen bei 12 und 20 Schwangerschaftswochen (SSW) werden die Kosten bei jeder Schwangeren und bei zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen nur auf medizinische Indikation von den Krankenkassen übernommen.

Folgende Fragen soll eine Ultraschalluntersuchung beantworten:

Im ersten Schwangerschaftsdrittel (11–14 SSW):

  • Nachweis, dass das Kind lebt und am richtigen Ort in der Gebärmutter liegt

  • Festlegung des Schwangerschaftsalters. Dies ist von grosser Bedeutung, um beispielsweise in der Spätschwangerschaft ein vermindertes Wachstum des Kindes festzustellen

  • Erkennen von Mehrlingen

  • Ausschluss von schweren Fehlbildungen des Kindes

  • Messung der Nackentransparenz als Hinweis auf eine mögliche Chromosomenstörung (z. B. Down Syndrom)

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel (19–23 SSW):

  • Beurteilung der Fruchtwassermenge und des Wachstums des Kindes

  • Erkennen von schweren Fehlbildungen

  • Bestimmung der Plazentalage und Nabelschnuransatz

Ist der Ultraschallbefund normal, können Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass wirklich alles in Ordnung ist. Kann man aber garantieren, dass Ihr Kind gesund ist, wenn die Ultraschalluntersuchung normal ist?

Nein, dies ist nicht möglich.

Ultraschall eignet sich sehr gut (90 % Genauigkeit), um sehr schwere kindliche Probleme zu entdecken (Probleme, die ein Überleben des Kindes möglicherweise nicht erlauben). Ultraschall ist ziemlich gut (75 % Genauigkeit), um Probleme zu erkennen, die eine intensive Betreuung und Therapie erfordern. Ultraschall eignet sich jedoch eher mässig (30 % Genauigkeit), um geringfügige Fehlbildungen zu sehen (wie z. B. überzählige Finger), da solche Details nicht bei allen dargestellt werden können.

Ferner können wir manchmal feine Veränderungen, wie etwa solche der Kopfform, feststellen, die selbst keinen Krankheitswert haben, jedoch auf das Vorliegen einer speziellen Erkrankung hindeuten. Kann in der Folge diese spezielle Erkrankung ausgeschlossen werden, hat das Hinweiszeichen keine Bedeutung mehr.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin. Wir sind gerne für Sie da.
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